DVS Gemeinschaftsausschuss DVS / EFB AG V 10.7 / MF7 „Konstruktion und Berechnung”
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Die mechanische Fügbarkeit eines Bauteils (Bild)  ist gegeben, wenn eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung, u. U. mit Stoffschlussanteilen, durch ein Fügen durch Umformen und evtl. weiterer Fertigungsprozesse beim Beachten eines geeigneten Fertigungsablaufes erreicht werden kann. Dabei müssen die mechanisch gefügten Verbindungen hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihres Einflusses auf die Konstruktion, deren Teil sie sind, die gestellten Anforderungen erfüllen.

Die mechanische Fügbarkeit hängt ab von den drei Einflussgrößen

 

- Werkstoff (Fügeeignung),
- Konstruktion (Fügesicherheit) und
- Fertigung (Fügemöglichkeit).

 

Alle drei Kriterien besitzen den gleichen Wert für die mechanische Fügbarkeit.

Für die Konstruktion ist die Eigenschaft „Fügesicherheit der Konstruktion“ von besonderer Bedeutung. Sie ist vorhanden, wenn mit den verwendeten Werkstoffen das Bauteil durch seine konstruktive Gestaltung unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen funktionsfähig bleibt. Weiterhin muss die vorgesehene mechanisch gefügte Verbindung unter den gewählten Fertigungsbedingungen fachgerecht hergestellt werden können.
Die Fügeeignung ist eine Werkstoffeigenschaft. Ein Werkstoff gilt als mechanisch fügegeeignet, wenn durch seine spezifischen chemischen, metallurgischen und physikalischen Eigenschaften ein den jeweils gestellten Anforderungen entsprechendes Fügen möglich ist.

Die Fügemöglichkeit ist eine technologische Eigenschaft, die die Randbedingungen des jeweiligen Fügeprozesses, wie die Zugängigkeit der Fügestelle und die apparative Ausstattung, berücksichtigt.

 

DVS-EFB Merkblätter und Richtlinien- Mechanisches Fügen: hier klicken

 

 

Ansprechpartner V 10.7 Konstruktion und Berechnung
Kontakt DVS Ass. jur. Marcus Kubanek
Telefon: 0211 1591 120
Obmann Dr.-Ing. Richard Humpert
Stellvertretender Obmann Dipl.-Ing. Andre Marx
Struktur Gemeinschaftsausschuss DVS / EFB AG V10 / MF10 „Mechanisches Fügen”
10 Gremien