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Beim Stanznieten werden überlappt angeordnete Werkstücke ohne Vorlochen mit Nietelementen verbunden. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Kombination von Kraft- und Formschluss. Voraussetzung für die Verfahren ist eine beidseitige Zugängigkeit der Fügestelle.
Die Stanznietverfahren zeichnen sich u.a. durch folgende Eigenschaften bzw. Möglichkeiten aus:
- Fügen bei Werkstoff-Mischbauweise
- Leichtbau (Al, Mg, Kunststoff, hochfester Stahl)
- Fügen von beschichteten Werkstoffen (organische, metallische Überzüge)
- Hybridfügen (Stanznieten + Kleben, DVSâ/EFB-Merkblatt 3450)
- Fügen von mehr als zweilagigen Verbindungen
- keine Eigenschaftsänderungen der Fügeteilwerkstoffe
- wärmearm, verzugsfrei
- keine Vor- bzw. Nacharbeit der Fügestelle (Vorlochen, Entgraten, Schleifen)
- geringe Lärm-, keine Rauch- oder Gasentwicklung
DVS-EFB Merkblätter und Richtlinien- Mechanisches Fügen: hier klicken
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