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Der
Europäische Verband für Schweißtechnik (EWF) ist ein gemeinnütziger
technisch-wissenschaftlicher Verband, dem zur Zeit 27 schweißtechnische
Verbände oder Institute als Mitglieder aus gleichviel Ländern angehören.
Der Verband hat wesentlich dazu beigetragen, die Ausbildung auf
dem Gebiet des Schweißens und der verwandten Verfahren europaweit
zu vereinheitlichen. Er darf für sich beanspruchen, auf diesem
Gebiet Pionierarbeit geleistet und auf der Basis des vom DVS entwickelten
Qualifizierungssystems für schweißtechnisches Personal ein umfassendes,
von allen Mitgliedsländern genutztes Ausbildungs- und Prüfungssystem
geschaffen zu haben.
Dieses Qualifizierungssystem
beinhaltet neben der praktischen Ausbildung von Schweißern die Schulung
von Aufsichts- und Führungskräften. Hierzu zählen Schweißfachmänner,
Schweißtechniker und Schweißfachingenieure ebenso wie Schweißgüteprüfer.
Neben dem Fügen, Trennen und Beschichten von metallischen Werkstoffen
sind u. a. auch das Fügen und Trennen von Kunststoffen und im Hinblick
auf die verwandten Verfahren das Thermische Spritzen berücksichtigt.
Die Ausbildung von Personal zum Unterwasserschweißen ist ein Spezialgebiet,
das ebenso abgedeckt wird wie das strukturelle Kleben.
Neben dem Qualifizierungssystem
für Personen auf dem Gebiet des Fügens, Trennens und Beschichtens
bietet der Europäische Verband für Schweißtechnik auch ein System
zur Zertifizierung des aktuellen Wissens von schweißtechnischen
Führungskräften sowie zur Zertifizierung von Unternehmen nach EN 729 an.
Der Europäische Verband
für Schweißtechnik wurde am 01. Januar 1992 gegründet und ist aus
dem 1974 geschaffenen Europäischen Rat für Kooperation in der Schweißtechnik
(European Council for Cooperation in Welding – ECCW) hervorgegangen.
Die Arbeit an den Ausbildungs-, Prüfungs- und Zertifizierungsrichtlinien
erfolgt zur Zeit in neun Arbeitsgruppen, die folgenden Themenstellungen zugeordnet sind:
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